Regionalwettbewerb Nord

Am Samstag, den 17. Juni 2017 wird es entschieden: Wer wird Slam Champion Nord im Wissenschaftsjahr 2016*17?
Es geht um Ruhm und Ehre, den Einzug ins Finale und um die traditionelle Hirntrophäe!
Trotz bestem Wetter und tollem Programm auf der TU-Night 2017 kommen rund 700 Leute ins Audimax der TU Braunschweig, um den Science Slam zu sehen!
20:30 Uhr: Noch einmal durchatmen ...
... dann betritt das Braunschweiger Moderatoren-Urgesteil Roland Kremer die Bühne und läutet den Abend ein.
Drei Wissenschaftlerinnen und zwei Wissenschaftler haben sich nach Braunschweig aufgemacht, um ihre Forschung zu präsentieren!
Das Los entscheidet die Reihenfolge! Deborah Tangunan, Maike Paul, Laura Wolter, Michael Kloster und Joachim Haupt (v. l. n. r.) ziehen nummerierte Buttons aus dem Glas, um ihren Startplatz zu ermitteln.
Doch bevor es an die Science geht - erst mal Poetry!
Annika Blanke aus Oldenburg setzt sich damit auseinander, was "Augen, so tief wie der Ozean" überhaupt bedeuten soll.
Sie entlockt dem Publikum jede Menge Lacher ...
... und wird im anschließenden Wertungstestlauf mit vielen Punkten belohnt.
Dann wird es ernst: Maike Paul vom Institut für Geoökologie der TU Braunschweig geht der Frage nach: "Können Wasserpflanzen welken?"
Sie stellt dem Publikum das Seepferdchen Siggi vor ...
... und erklärt, welchen Einfluss die Höhe des Salzgehalts von Gewässern (PSU) auf Wasserpflanzen hat.
Als Zweite geht Deborah Tangunan vom MARUM - Zen­trum für Ma­ri­ne Um­welt­wis­sen­schaf­ten der Universität Bremen an den Start.
Sie slammt auf Englisch und unter dem Titel "Mysteries of the Mud".
Dabei berichtet sie von Phytoplankton im marinen Sediment und was dieses über das Zeitintervall der Entstehung aussagen.
Das Bergfest bestreitet Michael Kloster vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und slammt als Dritter!
Sein Beitrag "Sex, Gewalt und Völlerei – ein antarktischer Kieselalgenkrimi" dreht sich um die Lebensumstände von Fragilariopsis kerguelensis (O’Meara) Hustedt (auch genannt: F. kerg.)!
Michaels Erläuterungen über gläserne Panzer, selektive Fresshemmung und das merkwürdige Sexualverhalten dieser Kieselalgenart kommt beim gut gelaunten Publikum gut an!
Der Vierte im Bunde ist der Physikpromovend von der Freie Universität Berlin, Joachim Haupt, der die Bühne - passend zum Thema - barfuß betritt.
Unter dem Titel "Aus Sand gebaut – Wie baue ich die perfekte Sandburg?" führt er die Zuschauer und Zuschauerinnen an die beste Methode heran, eine Sandburg so zu konstruieren, dass sie einen ausgewachsenen Mann tragen kann!
Dabei zeigt Joachim vollen Körpereinsatz und schreckt auch vor luftigen Höhen nicht zurück.
Zu guter Letzt betritt Laura Wolter mit ihrem Slambeitrag "Wir müssen reden" die Bühne.
Ihr Vortrag dreht sich um unterschiedlichte Bakterien und wie diese miteinander kommunizieren.
Die Doktorandin vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg hat im Audimax praktisch ein Heimspiel. Sie stammt aus Braunschweig und hat an der TU ihren Bachelor gemacht.
Während Laura Applaus und ihre Punkte erntet, macht sich Annika Blanke bereit ...
... um dem Publikum das Gehörte noch einmal vor Augen zu führen.
Ihre Sicht auf den Abend bildet den lyrischen Rahmen rund um die wissenschaftlichen Slambeiträge.
Für die fünf Slammer/-innen heißt das noch einmal zurücklehnen und durchatmen.
Dann bittet Roland sie alle auf die Bühne, wo es an die Siegerehrung geht.
Erst noch ein paar dankende Worte, dann wird das Treppchen bekannt gegeben.
Bronze holt Laura Wolter und bekommt einen großen und höchst verdienten Applaus!
Platz zwei geht an Michael Kloster, sein Kieselalgenkostüm und die von seiner Kollegin Mirta illustrierte Präsentation!
Und dann steht der Sieger fest!
Joachim Haupt holt mit 58 von 60 Punkten den Titel SLAM CHAMPION NORD!
Dafür überreichen wir ihm feierlich die von unserer FSJlerin Lea handbemalte Hirntrophäe.
Spaß hatten auf jeden Fall alle!
Von rechts nach links: Moderator Roland, Michael Kloster, Maike Paul, Deborah Tangunan, Joachim Haupt, Laura Wolter und Julia vom Haus der Wissenschaft!
Bronze, Silber, Gold!
Regionalsieger Joachim Haupt sorgt für gute Laune und freut sich über den Gewinn!
Wo er die Trophäe wohl hinstellen wird?
Was für ein Line-up!
Danke für einen unvergesslichen Abend, liebe Slammer und Slammerinnen! Ihr wart toll und wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Mit Joachim und Michael ja spätestens beim Finale - Science Slam im Wissenschaftsjahr 16*17 am 21. September im Astra Kulturhaus Berlin!

 

Fotos: Florian Koch/Farbpr8

Hier öffnet sich die Seite des europaweiten Science Slam Portals.

Empfehlen Sie uns!

Partner